Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen. Ziehen Sie stattdessen doch einmal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden.

Edward Hoagland

Ich denke, unsere Hunde sind perfekt. Sie leben im Hier und Jetzt, sorgen sich nicht um die Vergangenheit und fürchten nicht die Zukunft. Während wir selten beim Spazierengehen abschalten können, oft noch das Handy dabei haben, um Mails zu checken und Termine zu koordinieren, erfreuen sich Hunde völlig selbstverständlich an den kleinen Wundern des Alltags.
Dies ist ein Verhalten, was wir uns von unseren Hunden abschauen dürfen und auch sollten, da wir unseren Bezug zur Natur in vielen Bereichen verloren haben. 
Hunde haben sich über viele Jahre dem Menschen angepasst und so fügen sie sich auch heute unglaublich gut in unseren Alltag ein. Meine Ansicht ist, dass wir ihnen ihre Anpassungsfähigkeit und ihr Zurückstecken in vielen Situationen danken sollten.
Und dazu gehört, den Hund Hund sein zu lassen. 

Wenn man in der Stadt lebt, muss ein Hund den Grundkommandos gehorchen. Völlig ohne Regeln sollte kein Hund leben und das ist auch nicht artgerecht!
Jedoch muss ein Hund kein Roboter werden, ein perfekt dressierter Hund muss kein glücklicher Hund sein, ebenso wenig repräsentiert er eine gute Halter-Tier-Beziehung. Ein Hund muss "Nein" sagen dürfen, wenn er sich nicht für Tricks oder Agility interessiert.
So begründet sich auch der Name Stadtkojoten - im Herzen soll eine gewisse Ursprünglichkeit erhalten bleiben, trotz der städtischen Lebensweise.
Ich unterstütze ein Zusammenleben mit Hund auf Augenhöhe, in dem man seinen individuellen Charakter erkennt und respektiert, auch wenn dies vielleicht nicht den eigenen Illusionen vom vermeintlich perfekten Hund entspricht.

Bist Du bereit, Dich auf das Abenteuer einzulassen?